Mobilitätskonzept Haus der Statistik Berlin

Um die begrenzten, innerstädtischen Flächen zugunsten alternativer und umweltfreundlicher Verkehrssysteme umzuverteilen, müssen entsprechende Konzepte und Angebote zur Förderung alternativer Systeme entwickelt werden. Vor allem Quartiere innerhalb stark verdichteter urbaner Lagen sind mit einer Vielzahl an teils divergierenden Ansprüchen in Bezug auf die Nutzungskonzepte der zur Verfügung stehenden Flächen konfrontiert.

Bei dem Haus der Statistik in Berlin Mitte handelt es sich um ein solches Quartier mit ca. 46.000 m² Grundfläche. Der Senat von Berlin hatte im Koalitionsvertrag festgeschrieben, „das Haus der Statistik als Ort für Verwaltung, Kultur, Bildung, Soziales und Wohnen zu entwickeln. Das Projekt sollte „Modellcharakter“ mit „neuen Kooperationen und einer breiten Mitwirkung der Stadtgesellschaft“ haben. Wir wurden beauftragt, ein Mobilitätskonzept für das Quartier zu erstellen. Ziel war es das Haus der Statistik als autoarmes Quartier zu entwickeln.

Durch die Bildung von Arbeitskreisen und regelmäßigen Abstimmungsrunden mit allen beteiligten Stakeholdern konnten wir eine enge Zusammenarbeit mit den zukünftigen Nutzenden sicherstellen. Die Teilnahme an Werkstatt-Tagen war dabei ein Schlüssel zum Erfolg, da sie den Austausch von Ideen und die gemeinschaftliche Problemlösung förderte.
Die Prognose des zukünftigen Mobilitätsverhaltens nach Verkehrsart ermöglichte es uns, gezielte Maßnahmen zur Förderung des Umweltverbunds zu entwickeln. Dies beinhaltete die Förderung von Fußgängern, Radfahrern und die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs. Ein weiterer wichtiger Schritt war die Definition von Lage und Ausstattung von benötigten Flächen für eine nachhaltige Mobilität. Dazu gehörten Mobilitätsstationen und Anlieferungsbereiche, die strategisch geplant wurden, um den Bedürfnissen einer modernen Gesellschaft gerecht zu werden. Die Konzeption des Wirtschaftsverkehrs am Standort und die Einführung neuer Mobilitätsformen waren ebenfalls Teil unserer Strategie, um den Verkehr effizienter und umweltfreundlicher zu gestalten.

Services

  • Arbeitskreise und Abstimmungsrunden aller beteiligten Stakeholder sowie Zusammenarbeit mit zukünftigen Nutzenden
  • Teilnahme an Werkstatt-Tagen
  • Prognose des zukünftigen Mobilitätsverhaltens nach Verkehrsart
  • Maßnahmenentwicklung zur Förderung Umweltverbund
  • Definition von Lage und Ausstattung von benötigten Flächen für eine nachhaltige Mobilität (Mobilitätsstationen, Anlieferungsbereiche etc.)
  • Konzeption Wirtschaftsverkehr am Standort
  • Konzeption neuer Mobilitätsformen
  • Darstellung und Begleitung des Projektes in öffentlichen Gremien

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